Letzte Woche erzählte mir ein Bekannter folgende Geschichte: Er wohnt mitten in der Stadt, im obersten Stock eines Hauses. Zur Wohnung gehört ein wunderschöner, großer Dachgarten. Dort nisten manchmal auch Tauben und kürzlich fand er auf einem der Beete ein frisch gelegtes Taubenei.

Er erinnerte, dass Taubeneier essbar sind und mancherorts – z. B. in Italien – sogar als Delikatesse gelten. Voller Neugier, wie das Ei nun tatsächlich schmecken möge, schlug er es in die Pfanne, briet es extra lange und aß es dann auf. Kurz nachdem er es gegessen hatte, spürte er plötzlich Übelkeit in sich aufsteigen, gepaart mit #Panik, dass er evtl. mit dem Verspeisen des Taubeneis einen verhängnisvollen Fehler gemacht haben könnte. Getrieben von dieser in ihm rumorenden Angst ging er runter auf die Straße und lief einige Zeit durch sein Viertel, um sich zu beruhigen. Es dauerte zwei Stunden, bis er sich wieder vollkommen normal fühlte.

Sehr interessant finde ich, wie er dieses Erlebnis aus der Distanz bewertete. Er sagte, ihm wäre klar geworden, dass das Taubenei die vorübergehende Übelkeit überhaupt nicht ausgelöst hätte, SONDERN dass deren wahrer Auslöser die #Angst war, die in ihm aufstieg (denn danach aß er noch weitere Taubeneier und es passierte: NICHTS). Das heißt, allein die Kraft seiner Einbildung, in diesem Fall von Angst geleitet (!), scheint zu der negativen körperlichen Reaktion (Übelkeit) geführt zu haben.

Wenn DAS mit Angst-Gedanken bzw. Angst-Phantasien funktioniert, DANN muss es auch mit POSITIVEN GEDANKEN funktionieren! Schlussfolgerung: Psyche und Materie (in diesem Fall unser Körper) sind so eng miteinander verwoben, dass sowohl negative als auch positive Gedanken bzw. Phantasien einen starken Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden ausüben können. #Coaching und #Psychotherapie helfen dabei, eine Kultur des ressourcen- und lösungsorientierten Denkens in sich selbst installieren und dadurch auch das eigene körperlich-energetische Wohlbefinden (Vitalität, Kraft, Antrieb) deutlich verbessern zu können.

Es gibt viele Taubenei-Situationen im Leben (d. h. etwas NEUES, UNBEKANNTES geschieht) und es wäre doch sehr schade, wenn einem dann jedes Mal schlecht wird.

19.06.2019