Gute Vorsätze für das neue Jahr sollten NICHT wie folgt formuliert werden: “Ich werde nicht mehr rauchen”, “Ich werde keine Süßigkeiten mehr essen” u. s. w.. Denn Sätze, die das, was Du NICHT mehr willst, in den Vordergrund stellen, lenken die Aufmerksamkeit genau darauf (“Rauchen”, “Süßigkeiten”). Sagst Du zB “Ich will keine Angst mehr haben” und wiederholst den Satz am besten noch wie ein Mantra, wird das Wort “Angst” wie ein Akku mit Aufmerksamkeits-Energie aufgeladen. Dummerweise versteht das Gehirn das Wort “keine” nämlich nicht, sondern versteht immer nur “Angst” “Angst” “Angst”…. dasselbe gilt übrigens auch für das Wort “Entspannung”; lässt man hier die Silbe “Ent” weg, bleibt “Spannung” “Spannung” “Spannung” übrig und genau DAS versteht das Gehirn und schaltet dann u.U. nicht so wie gewünscht, ähnlich wie bei (“keine”) “Angst”, in den Ruhe-Modus.

Deswegen: Wenn Du wirklich GUTE Vorsätze formulieren willst und NICHT solche, die Dich ungewollt noch mehr ins Problem (“Angst”, “Anspannung” etc.) führen, dann wähle Sätze wie z. B. “Ich habe mehr Mut” oder “Ich lebe gesünder” oder “Ich bin lockerer”, denn die stellen das Gewünschte und nicht das Problem in den Mittelpunkt und nur so bekommt das Gewünschte die Energie deiner Aufmerksamkeit und kann sich entfalten. Wichtig ist dabei auch, es in der Gegenwartsform zu formulieren und nicht als etwas Zukünftiges. Der Satz “Ich lebe gesund” ist deutlich stärker als “Ich werde gesund leben”. Selbst wenn Du jetzt im Moment noch nicht gesund lebst, mobilisiert “Ich lebe gesund” HIER UND JETZT die helfenden Kräfte in deinem Organismus, die für (d)ein gesundes Leben gebraucht werden. Teile diesen Text gerne auch mit Freunden, die “mehr Mut” statt “weniger Angst” brauchen . Happy New Year Marcus

27.12.2019